Fragwürdige Zollgebühren

Diese Beamten erfänden nämlich stets byzantinische Gesetze – in ihrem Sinne. So böte ihnen zum Beispiel mein Mitbringsel in Form eines Kinderautositzes an den Herrn Sohn von Petruschka und Sascha eine fürbass zupass kommende Gelegenheit zur Erhebung einer außerordentlichen Zollgebühr, welche eben durch eben erwähnte Handsalbe in eine mildere Gabe (wohl zu erahnende Höhe, laut Petruschka; ca. 30 € cash) im Vergleich zur eigentlich zu entrichtenden Zollgebühr darstellen würde. Die tschechische ältere Dame, welche mir im Zugabteil gegenüber sitzt, schmökert in Ten ti mi libi, der Herr im Holzfällerhemd neben mir schwitzt, stinkt munter vor sich hin und murmelt fröhlich und verschmitzt Melodien zu den Klängen aus seinem no name MP3-Player nach. Ach ja, trendige iPods habe ich am Bahnhof von Tschepp natürlich auch schon vereinzelt gesichtet, das bestätigt jedoch nur meine ohne schon angeführte Theorie, dass der Osten, bereits von den Segnungen der westlichen Markenprodukte infiziert, bald aufholen wird.

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