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Interkulturelles Verständnis als Weg aus der Integrationsdebatte — 3 Comments

  1. So nen Quatsch! Wer verlangt denn in der Integrationsdebatte dass man seine Herkunft ablegt (kamma eh nit).
    Es geht um ein paar mininum Forderungen (Sprache lernen, keine Gettobildung).wer adoptiert is oder nen Elternteil aus nem andren Land hat, kann fast immer die Sprache perfect und muss nicht integriert werden. Für mich war es auch niht leicht die Sprache zu lernen, aber es hat mir ganz andere möglichkeiten gebracht und dass soll jetzt alle snicht nötig sein???

    • Hallo Cemal, vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. Ich plädiere für ein interkulturelles Zusammenleben. Ich stelle mir nur die Frage, ob Integration zu diesem oder ob es nicht zu einem Entfernen zwischen den Kulturen führt, wenn nur die eine Seite dazu aufgefordert wird, sich zu integrieren. Damit ein offene Gesellschaft geschaffen werden soll, und das ist ja auch das Ziel von Integration, müssen beide Seiten füreinander sensiblisiert werden. Und für mich bedeutet es damit alle kulturellen Wurzeln eines jeden Menschen zu berücksichtigen, so dass dich keiner mehr fragt, woher du kommst sondern wer du als Mensch bist. D.h. das die deutsche Gesellschaft auch dazu aufgefordert werden soll sich vermehrt mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Es agieren in der Debatte ja die Erwachsenen, die eine andere Denkweise als Gefahr sehen, deine Kinder, ob deutsch oder in deinem Fall türkisch würden da im Erwachsenenalter weniger Schwierigkeiten haben, einen multikulturellen Freundeskreis zu haben. Dann verschwinden die Grenzen. Und dann heißt es nicht mehr mein Freund aus xy sondern, das ist der Cemal. Punkt. Natürlich und da widersprech ich dir nicht, ist das Erlernen der Sprache unabdingbar, um ein Land zu verstehen und darin leben zu können. Viele Grüße Cornelia

  2. Ich finde viele deiner Gedanken sehr richtig. Allerdings befürchte ich, daß sie in der derzeitigen Debatte nicht gehört werden, da sich die Diskussion im Grunde nur um muslimische Einwanderer dreht. Und da muss man leider feststellen, daß große Teile dieser Gruppe von ihrer Seite nicht an interkulturellem Zusammenleben oder an einer offenen Gesellschaft interessiert sind.

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