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	<title>Chaosreisen &#187; Bolivien</title>
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		<title>Uyuni und der Salzsee von Uyuni</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 22:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uyuni steht auf jedem Plan eines Bolivienreisenden. Von Potosí aus f&#228;hrt man mit der Flota in die Stadt Uyuni am Rande des gleichnamigen Salzsees. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uyuni steht auf dem Plan eines jeden Bolivienreisenden. Von Potosí aus f&#228;hrt man mit der Flota in die Stadt Uyuni am Rande des gleichnamigen Salzsees. Auf den ersten Blick sieht die Stadt verlassen aus. Einst erstrahlte die Stadt noch in Reichtum aufgrund der Mineralvorkommen der Gegend um Uyuni und Potosí.<a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00511.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-991" title="Stadt Uyuni" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00511-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a><span id="more-985"></span></p>
<p>Der Film &#8220;Los anden no creen en dios&#8221; (2007) &#8211; eine bolivianische Produktion &#8211; erz&#228;hlt von von der florierenden Zeit Uyunis. Die Geschichte geht haupts&#228;chlich um die Beziehung eines Mestizen mit einer Cholita (der idigenen Schicht zugeh&#246;rig, etwas abwertender Begriff), die den M&#228;nnern in der Stadt sch&#246;ne Augen macht. Der Film basiert zum Teil auf dem Roman &#8220;La Chaskañawi&#8221; von Carlos Medinaceli.</p>
<p>Als ich mit meiner Reisegruppe in Uyuni ankam, begegneten uns zahlreiche amerikanische Touristen. Wir mieteten uns in ein Hotel in der Stadt ein. Da Uyuni auf knapp 3500 Metern liegt, ist es w&#228;hrend der Trockenzeit erschreckend kalt. In der Nacht haben wir uns unter ein paar Lagen Lamadecken versteckt, damit die K&#228;lte nicht an unsere K&#246;rper dringen konnte. Es war um die -10 Grad, so dass wir ohne Essen und ohne Konversation bibbernd eingeschlafen sind. Ich empfehle deshalb einen Schlafsack mitzunehmen, den man bei allen Gelegenheiten ausbreiten kann. Am n&#228;chsten Tag sind wir auf Erkundungstour in der Stadt gewesen. Hauptattraktion ist die Uhr aus dem 19. Jahrhundert. Ich vermute, dass die &#8220;Reloj&#8221; deshalb eine Sehensw&#252;rdigkeit ist, da man anders als in Deutschland nicht so viel Wert auf P&#252;nktlichkeit legt.</p>
<p>Zum Verweilen l&#228;dt die hochgelegene Stadt nicht gerade ein, besonders wegen der K&#228;lte. Zum Mittagessen setzen wir uns in ein Restaurant, wo sich ein paar Touristen Platz genommen haben. Jetzt folgen wir einem Schauspiel.</p>
<p>Wir bestellen uns allen eine Pizza, da diese, wie der Koch sagt, die einzige Speise heute Mittag ist. Nun nach ein paar Minuten sehen wir einen Mann eiligen Schrittes nach au&#223;en gehen. W&#228;hrend wir uns Reiseanekdoten erz&#228;hlen, schwingt die T&#252;r auf und derselbe Mann kommt mit einem Sack Mehl auf dem Arm herein und verschwindet gleich in der K&#252;che. Nach ein paar Sekunden l&#228;uft er wieder in Richtung T&#252;r. Erst denken wir uns nichts dabei, aber als er mit Eiern wieder kommt, rattert unser Kopf. Wom&#246;glich m&#252;ssen f&#252;r unsere Pizza erst die Zutaten geholt werden. Auch ein drittes Mal eilt der K&#252;chenbote zum Markt und holt Milch, wie wir sehen. Anstatt uns aufzuregen, schmunzeln in uns hinein und lassen uns nach einiger Zeit bolivianischen Wartens die M&#252;rbeteigpizza schmecken. Einen Hefeteig bei den Temperaturen zu erwarten, ist mehr als fies.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0052.jpg"><img title="Busfahrt auf den  Salzsee" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0052-300x243.jpg" alt="" width="250" height="202" /></a>Am n&#228;chsten Morgen machen wir uns  mit einem Bus mit anderen verschlafenen Touristen auf den Weg ins Eis,  &#228;hh, ins Salz. Die wei&#223;e Fl&#228;che, die an manchen Stellen durchbrochen ist  und rot-orange Farbe an die Oberfl&#228;che dringt, wirkt wie Schnee.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Als wir aussteigen, geraten wir in Entz&#252;cken und tanzen auf dem Salz  als w&#228;re es Eis, das jeden Augenblick bricht. Aus Neugier probiere ich  mit einem Finger die Salzoberfl&#228;che. Ja es ist Salz. Dort, wo der Bus  hielt, steht ein Salzhotel, in dem man &#228;hnlich wie das Eishotel im  Schweden &#252;bernachten kann.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00541.jpg"><img title="Salzsee von Uyuni" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00541-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Busfahrt ging weiter und zwar zur mit Kakteen &#252;bers&#228;ten Insel  inmitten des Salzsees. Dort machten wir auch eine Rast mit  Tomaten-Zwiebelsalat, gekochten Eiern und Panecillos, den  fladen&#228;hnlichen Broten.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0048.jpg"><img title="Kakteeninsel" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0048-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0049.jpg"><img title="Felsbogen" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0049-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0050.jpg"><img title="Lamas" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0050-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Potosí &#8211; &#8220;vale un potosí&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Potosí, das auf 3.976 Meter liegt, ist eines der touristischen Ziele   eines Bolivienaufenthaltes. Nicht nur die Altstadt, die von der   spanischen Kolonialstil gepr&#228;gt ist, ist besichtigungswert. Potosí   beherbergt das Museum &#8220;Casa Real de la Moneda&#8221;, in dem Barock M&#252;nzen  gepresst wurden. Besucher k&#246;nnen die M&#252;nzpresse  besichtigen. Potosí [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Potosí, das auf 3.976 Meter liegt, ist eines der touristischen Ziele   eines Bolivienaufenthaltes. Nicht nur die Altstadt, die von der   spanischen Kolonialstil gepr&#228;gt ist, ist besichtigungswert. <span id="more-875"></span>Potosí   beherbergt das Museum &#8220;Casa Real de la Moneda&#8221;, in dem Barock M&#252;nzen  gepresst wurden. Besucher k&#246;nnen die M&#252;nzpresse  besichtigen. Potosí hat  um die 11 Kirchen. Die Kathedrale der Stadt  liegt an der Plaza 10 de  noviembre. San Lorenzo mit dem eindrucksvollen  Portal sowie die Kirchen  San Francisco und La Merced sind Glanzst&#252;cke  von Potosí.</p>
<p>Im 17. Jahrhundert z&#228;hlte die Stadt &#252;ber 150.000 Einwohner. Davon   waren &#252;ber die H&#228;lfte Spanier und die Nachfahren der Spanier, den   Kreolen. Die Stadt war im Barock einer der gr&#246;&#223;ten und reichsten St&#228;dte   auf der ganzen Welt. Das Silbererz im Cerro Rico, dem Silberberg von   Potosí waren f&#252;r den Reichtum der herrschenden spanischen Klasse von   unsch&#228;tzbaren Wert. Tausende Einheimische wurden f&#252;r die Sklavenarbeit   herangezogen. Heute ist der Berg, der von den Einwohnern Sumaq Orqo   genannt wird, fast ausgeh&#246;lt. Wer den Berg besuchen will, braucht feste   Kleidung und Schuhwerk und Mut. Zum Schutz vor den giftigem Staub wird   ein Mundschutz verwendet. Dem Tío, dem Herr des Berges wird mit Coca,   Schnaps und Zigaretten Ehrung erwiesen. Die Mineros, die ihr ganzes   Leben arbeiten,  bekommen oft eine Staublunge und haben deshalb keine   hohe Lebenswerwartung.</p>
<p>Die Gruppe Savia Andina hat f&#252;r den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002GLR8U6?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002GLR8U6">minero   ein Lied komponiert.</a> Ebenso zeigt der Film <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FL7962?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000FL7962"> Devil’s miner – Berg des Teufels </a> den Alltag von Kindern im Cerro   Rico.</p>
<p>Hoteltipp: Hostal Colonial **** Hoyos 8, hoher europ&#228;ischer Standard</p>
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		<title>Mizque &#8211; Mizqui im Departamento Cochabamba</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Tal um Mizque liegt circa 170 km s&#252;d&#246;stlich von Cochabamba und wurde von den Soldaten vom Inkaherrscher Capac Yupanqui (um 1320) wegen seiner Gem&#252;tlichkeit und S&#252;&#223;e, Mizqui oder Misk’i (auf Quechua „s&#252;&#223;“) genannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Hut fest auf dem Kopf nahm er die Hacke auf seine Schultern und   ging hinauf zu den Feldern. An seiner Schulter baumelte eine Tasche, aus   der der Dampf von gekochtem Mote und Kartoffeln in die kalte  Morgenluft  stiegen. <span id="more-871"></span>Von weitem sah man den Rauch des Feuerholzes, der  sich in die  L&#252;fte schl&#228;ngelte und vom Wind zerstreut wurde. In der  K&#252;che mischte  sich der Essensgeruch mit dem des Rauches, der den  hin­teren Teil der  H&#252;tte jahrelang schwarz gef&#228;rbt hatte. Am Boden  standen Plastikeimer,  die mit Wasser gef&#252;llt waren. In einem der Eimer  schwamm eine  K&#252;rbissschale, die mit einem dumpfen Ger&#228;usch durch die  Wellen des  Wassers an die Eimerwand stie&#223;. Ein M&#228;dchen stand an der  Kochstelle,  r&#252;hrte im Topf und blies zwischendurch immer wieder mit  einem Rohr in  die Glut. Neu hineingesteckte &#196;ste knisterten und das  Feuer mehrte sich  und umschmiegte den Topf. So beginnt ein Tag auf dem  Land in Bolivien.  Die Luft dort riecht im Winter nach Erde, nach Staub  und nach  unendlicher Weite.</p>
<p>Ich bin geradewegs auf dem Weg nach Mizque im Departamento   Cochabamba. Von dort geht eine Stra&#223;e nach S&#252;den. Sie f&#252;hrt an der   Laguna Alalay vorbei, die die ganze Stadt mit Wasser versorgt. Folgt man   weiter der Stra&#223;e, f&#228;hrt man am Lago de Angostura und am Lago Eden   vorbei, wo sich eine Art kleiner Vergn&#252;gungspark mit Tretbooten   befindet, dass an Feiertagen von verliebten jungen Paaren und Kindern   bev&#246;lkert ist.</p>
<p>Weiter geht es &#252;ber Tarata nach Cliza. Man sollte sich als   „Nicht-Clizianer“ ganz schnell vom Acker machen, da der Ort als   ber&#252;hmt-ber&#252;chtigt gilt, dem nachgesagt wird, dass deren Bewohner sogar   das Flugzeug des Papstes aus der Luft stehlen w&#252;rden. An der Stra&#223;e   sieht man viele gro&#223;e H&#228;user, die halbfertig und sogar zweist&#246;ckig sind.   Ein zweist&#246;ckiges Haus ist f&#252;r bolivianische Verh&#228;ltnisse eher selten,   zumindest auf dem Land. Man sagt, dass das Geld von den ins Ausland   abgewanderten Bolivianern stammt, die vor allem in Spanien arbeiten.   Also weiterfahren &#252;ber Punata nach Arani! Danach beginnt eine Stra&#223;e mit   Kopfsteinpflaster, die bis nach Miqzue f&#252;hrt. Man braucht daf&#252;r einen   starken Magen, um das Geruckel so zwei Stunden auszuhalten, in der   Flota, dem &#220;berlandbus sowie im Jeep.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4819.jpg"><img title="damas con  parasoles" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4819-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das Tal um Mizque liegt circa 170 km s&#252;d&#246;stlich von Cochabamba und   wurde von den Soldaten vom Inkaherrscher Capac Yupanqui (um 1320) wegen   seiner Gem&#252;tlichkeit und S&#252;&#223;e, Mizqui oder Misk’i (auf Quechua „s&#252;&#223;“)   genannt. Mizque, das w&#228;hrend des ersten Jahrhunderts nach der Eroberung   des Inkareiches „Salinas del río Pisuerga hie&#223;, wurde 1603 von Don   Francisco de Alfaro, Beamter des Regierungsbezirkes Audiencia de Charcas   des Alto Perú in seinen heutigen Namen umbenannt.</p>
<p>Es wurde durch seine wirtschaftliche Entwicklung und durch den   dortigen Sitz des Bischofs von Santa Cruz bekannt. Ber&#252;hmt ist Mizque   auch f&#252;r seinen Wein und seinen K&#228;se. Der Springbrunnen auf der Plaza   erinnert noch an diese Zeit, als die Spanierinnen mit Schirmen als   Schutz vor der Sonne durch die Gassen von Mizque gingen.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4820.jpg"><img title="Kirche Señor de  Burgos" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4820-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Heute ist Miqzue eher klein und   beschaulich. Es gibt ein Krankenhaus, einen gro&#223;en Friedhof, ein Museum   der Arch&#228;ologie und. Das Museum stellt inkaische und pr&#228;inkaische   Utensilien aus zum Beispiel Keramiken und Kleidung aus dieser Zeit. Die   Kirche Señor de Burgos, die durch den Einsturz durch das Erdbeben 1998   neu errichtet wurde steht direkt an der Plaza. Im Ort sind italienische   Franziskaner t&#228;tig, die schon seit Jahrzehnten dort sind. Auf Anfrage   kann man dort auch &#252;bernachten. Ein Zweibettzimmer ist vorhanden. Deren   Haus befindet sich an der Ecke der Plaza direkt gegen&#252;ber der Kirche.   Vom 13.-15. September ist schwer was los in Mizque, n&#228;mlich die Fiesta   del Señor de Burgos, an der unter anderem „Corridas del Toros“   stattfinden. Au&#223;erhalb der Festtage lohnt es sich den Markt anzusehen,   der sich in der N&#228;he der Plaza in einem halb&#252;berdachten Hof befindet.<a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/285Mizque.jpg"><img title="Mizque" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/285Mizque-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>Evo Morales &#8211; der Indígena</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der heutige bolivianische Pr&#228;sident wurde am 26. Oktober 1959 im Departamento Oruro in der Gemeinde Isallawi als Mitglied einer Aymara-Familie geboren. Er ist eines von sieben Geschwistern, von denen 4 nicht mal das Kleinkindalter &#252;berlebten. Bei seiner Geburt war seine Mutter bereits 49 Jahre alt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige bolivianische Pr&#228;sident wurde am 26. Oktober 1959 im  Departamento Oruro in der Gemeinde Isallawi als Mitglied einer  Aymara-Familie geboren. Er ist eines von sieben Geschwistern, von denen 4  nicht mal das Kleinkindalter &#252;berlebten. Bei seiner Geburt war seine  Mutter bereits 49 Jahre alt.<span id="more-765"></span></p>
<p>Diese Erfahrung teilt Morales mit vielen Familien auf dem Land, wo  die Gesundheitsversorgung mangelhaft war und  heute noch ist. Auf dem  Land leben die meisten Familien in einem Haus aus Lehm.</p>
<p>Auch die Familie Morales besa&#223; ein &#8220;H&#228;uschen&#8221; aus Lehm, ausgetattet  mit drei R&#228;umen und mit Stroh &#252;berdacht. Als Kind half er auf dem Feld  und ging ab seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater, mit dem er Zeit  seines Lebens ein sehr gutes Verh&#228;ltnis hatte, und seiner Schwester   auf eine Zuckerrohrplantage im Norden Argentiniens. Da es im Altiplano  viel D&#252;rre und Frost herrscht, machten sich Vater und Sohn auf, nach  Nahrung zu suchen. Mit einer Lamaherde waren sie zwei Monate unterwegs  bis sie in die Provinz Independencia im Department Cochabamba ankamen  und dort Mais gegen das mitgebrachte Salz aus dem Salar de Uyuni  tauschen konnten. <img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />W&#228;hrend  seiner Schulzeit in seiner Heimatgemeinde Orinoca entwickelte er seine  F&#228;higkeiten als  Organisator und war unter anderem der Kapit&#228;n der  Fu&#223;ballmannschafft  seines Dorfes. Als er mit einer Schulklasse im  Pr&#228;sidentenpalast in La  Paz war, soll er gesagt haben, dass er eines  Tages Pr&#228;sident sein w&#252;rde.</p>
<p>Das letzte Schuljahr verbrachte er allein in Oruro und sicherte sich  als B&#228;cker, Trompetenspieler und Ziegelsteinbauer einen Nebenverdienst.  Nach seinen Angaben hat er kein Abitur und hatte auch nicht das Geld f&#252;r  die Aufnahme eines Studiums.</p>
<p>Nach seinem Milit&#228;rdienst und nach der Naturkatastrophe 1980,  verursacht von &#8220;El niño &#8220;, beschloss die Familie Morales in die  fruchtbare Gegend im feucht-warmen Gebiet des Chapare zu ziehen. Auch  dort war das Leben von harter Arbeit gepr&#228;gt. Unter anderem bauten sie  tropische Fr&#252;chte und Cocapflanzen an.</p>
<p>Sein Initiationserlebnis war ein grausamer Mord an einem Cocabauern,  bei dem er hilflos zusehen muss, um nicht selber in die Schu&#223;linie des  Milit&#228;rs zu werden. Daraufhin k&#228;mpft er f&#252;r die Rechte der Bauern,  insbesondere f&#252;r den Anbau der Cocapflanze. Er st&#252;rzt sich  mit Leidenschaft in die Arbeit als Gewerkschaftsmitglied. 1983 wird er  zu deren Sportsekret&#228;r gew&#228;hlt. Durch seine seine Ideen, die von seinem  Cousin Marcial Morales, der ebenfalls Gewerkschaftler war und von den  Schriften Fausto Reinagas (<em>Indio-Revolution</em>) beeinflusst waren,  machte er sich vor allem in der Regierung Feinde. Evo Morales stand f&#252;r  das Ende der Au&#223;enseiterrolle der indigenen Bev&#246;lkerungsgruppen.</p>
<p>1995 fand in einem Kongress mit den wichtigsten Organisationen der  indigenen Bewegung statt. Sie schlo&#223; sich zur ASP, der &#8220;Versammlung f&#252;r  die Selbstbestimmung der V&#246;lker&#8221; zusammen, zu deren Vorsitzender Morales  wurde. Ziel war es die ASP auf politischer Ebene als Partei zu  etablieren. Der Nationale Wahlgerichtshof allerdings verweigerte  wegen  unzureichender Mitgliederdaten die Anerkennung als Partei. Wenig sp&#228;ter  wurde Evo Morales 21 Tage gefangengehalten. Nach seiner Freilassung  setzte er sich verst&#228;rkt f&#252;r die regionale Repr&#228;sentation der Pro  -Cocablatt- Kandidaten bei Regionalwahlen ein. Um sich doch auf  politischer B&#252;hne an der Opposition zu beteiligen, suchten sie sich als  Partner die Unión Izquierda (IU). Bei der Wahlen zwei Jahre sp&#228;ter wurde  Evo Morales erstmalig Abgeordneter des bolivianischen Parlaments.  Erstmalig kam 1999 der Name MAS-IPSP als neue Einheit aus IU und der  indigenen Bewegung unter Evo Morales auf, w&#228;hrend sich einige  Gewerkschaftsf&#252;hrer von ihm distanzierten, indem sie ihm vorwarfen, sich  mit Feinden der indigenen Bewegung zu verb&#252;nden.</p>
<p>Als Hugo Banzer an die Macht kam, wurde es nur kurz still um das  Thema Coca, bis auch Banzer wie sein Vorg&#228;nger die Vernichtung der  Cocaplantagen verfolgte. In seiner Regierungszeit fallen auch die  zahlreichen Privatisierungen von Konzernen, die unter anderem in  Cochabamba die Wasserpreise erh&#246;hten. Als Jorge Quiroga das  Pr&#228;sidentenamt &#252;bernahm, musste er mit einer desolaten Wirtschaftlage  des Landes umgehen. Aber auch er ging gegen den Cocanbau vor. Je st&#228;rker  die Opposition gegen Morales parlamentarisch wurde, je st&#228;rker wurde  auch der Einsatz Morales. Auch der Ausschluss aus dem Parlament, das ihm  nunmehr keinen Schutz vor Represalien bot, machte seinen Kampfgeist  nicht kleiner.</p>
<p>Bei der Wahl 2002 erreichte MAS 20% der W&#228;hlerstimmen.</p>
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		<title>Flug nach Bolivien</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[Langstreckenflug]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paolo]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kosten f&#252;r den Aufenthalt in Bolivien ist im Allgemeinen im Vergleich mit anderen L&#228;ndern g&#252;nstig. Der Flug f&#228;llt aber stattdessen ins Gewicht. Meist muss man mit mindestens 800-900 Euro rechnen, wenn man direkt von Deutschland fliegt.
Der Flug ist sehr anstrengend, wegen der langen Fliegerei und den langen Wartezeiten. Oft fliegt man von einem deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kosten f&#252;r den Aufenthalt in Bolivien ist im Allgemeinen im Vergleich mit anderen L&#228;ndern g&#252;nstig. Der Flug f&#228;llt aber stattdessen ins Gewicht. Meist muss man mit mindestens 800-900 Euro rechnen, wenn man direkt von Deutschland fliegt.</p>
<p>Der Flug ist sehr anstrengend, wegen der langen Fliegerei und den langen Wartezeiten. Oft fliegt man von einem deutschen Flughafen einen anderen europ&#228;ischen Flughafen, wie Mailand, Paris, Amsterdam, London oder Madrid an, je nach der Fluggesellschaft.</p>
<p>Von dort aus beginnt der Langstreckenflug, der in einem s&#252;damerikanischen Flughafen, meist in Sao Paolo endet, bevor man &#252;ber ein anderes Land des Conosur (Uruguay, Paraguay, Chile und Argentinien) nach La Paz oder Santa Cruz reist.<br />
<!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --></p>
<p>Es ist jedesmal eine Abenteuerreise, die ein ganzes Buch f&#252;llen k&#246;nnte.<br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=440945&amp;site=3276&amp;type=text&amp;tnb=52&amp;prd=yes&amp;from=FRA&amp;to=LPB" target="_blank">Fl&#252;ge nach Bolivien</a><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=440945&amp;site=3276&amp;type=text&amp;tnb=52&amp;js=1" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
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		<title>Checkliste Gep&#228;ck S&#252;damerika &#8211; Bolivien</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Packliste]]></category>
		<category><![CDATA[südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie nach Bolivien reisen m&#246;chten und im Koffer nicht gen&#252;gend Platz f&#252;r alle Lieblingsst&#252;cke gibt, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie umsichtig planen.
Da in Bolivien Waschmaschinen nicht allzu verbreitet sind und f&#252;r Bolivianer sehr viel Wasser verbrauchen,
nehmen Sie  A Kleidungsst&#252;cke mit, die

weder sehr hell sind noch aus feinem Stoff sind, da durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie nach Bolivien reisen m&#246;chten und im Koffer nicht gen&#252;gend Platz f&#252;r alle Lieblingsst&#252;cke gibt, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie umsichtig planen.</p>
<p>Da in Bolivien Waschmaschinen nicht allzu verbreitet sind und f&#252;r Bolivianer sehr viel Wasser verbrauchen,</p>
<p>nehmen Sie  <strong>A Kleidungsst&#252;cke </strong>mit, die<span id="more-549"></span></p>
<ol>
<li>weder sehr hell sind noch aus feinem Stoff sind, da durch den Staub bzw. Schlamm die Kleidung erheblich leidet.</li>
<li>die Kleidung sollte kaltes Waschwasser und B&#252;rste aushalten (Rei in der Tube ist schnell aufgebraucht, vor Ort gibt es Waschpulver in handlichen Gr&#246;&#223;en) Man w&#228;scht au&#223;erdem &#246;fters.</li>
</ol>
<p><strong>B</strong> Zwei Kopien Ihres Reisepasses, wobei die eine Kopie im Koffer und das andere am besten am K&#246;rper getragen wird</p>
<p><strong>C</strong> Zur Aufbewahrung von Reisepass, Geld, Reisetickets, Bordkarte und EC-Karte in einem Brustbeutel, die man bei der Kontrolle schnell ablegen und wieder an sich nehmen kann. Mit  Bauchtaschen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da sie w&#228;hrend des Nachtfluges beim Schlafen hinderlich waren. Daf&#252;r aber niemals den Geldbeutel in hinteren Hosentaschen stecken!!!</p>
<p><strong>D</strong> <a href="http://www.chaosreisen.de/spanisch">handliches W&#246;rterbuch f&#252;r Spanisch</a></p>
<p><strong>E</strong> in das Handgep&#228;ck geh&#246;rt eine Notfallw&#228;sche, falls der Koffer nicht mit derselben Maschine ankommt.</p>
<p><strong>F</strong> Sonnenbrille, Sonnencreme und Kopfbedeckung, da die Sonneneinstrahlung stark ist.</p>
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		<title>Coca ist keine Droge!</title>
		<link>http://www.chaosreisen.de/2009/10/26/coca-ist-keine-droge/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 00:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Anbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Coca]]></category>
		<category><![CDATA[Cocapflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Droge]]></category>
		<category><![CDATA[Kalzium]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>

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		<description><![CDATA[Ins Reich der Mythen geh&#246;rt, dass der Genu&#223; von Cocatee oder das Kauen s&#252;chtig macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cocastrauch ist in den Anden Kolumbiens, Peru und Bolivien beheimatet. Die Cocapflanze war schon f&#252;r die Inkas heilig. Ihre Bl&#228;tter werden im Mund zu einer Kugel geformt und der Saft nach und nach rausgesaugt. Die Cocabl&#228;tter benutzt man auch f&#252;r Heilzwecke oder auch f&#252;r Opfergaben an die Pachamama. Coca ist Teil des Lebens der Bev&#246;lkerung der Anden, voran f&#252;r die Mineros, den Bergarbeitern in den Silberminen in Potosí in Bolivien. <span id="more-474"></span>Sie ist vorrangig daf&#252;r da, den Hunger zu vertreiben, bedingt durch die Menge an Kohlehydraten. Auch die K&#228;lte in der H&#246;he ertr&#228;gt man leichter. Sie hilft zus&#228;tzlich, sich l&#228;nger wach zu halten. Durch die verbesserte Sauerstoffaufnahme hilft Coca zus&#228;tzlich gegen die H&#246;henkrankheit. Medizinisch gesehen wird der Darm angeregt.  Das Cocablatt enth&#228;lt neben dem wichtigen Kalzium, Eisen, Proteinen, Vitamin A und Vitamin B2. Da das Halten von K&#252;hen wegen der stark wechselnden Jahreszeiten, sehr schwierig ist, ist das Cocablatt eine der wichtigsten Kalziumquellen f&#252;r die Bev&#246;lkerung. Eine Milch&#252;berproduktion wie in der EU ist z.B. in Bolivien unbekannt. Milch und Milchprodukte sind dort sehr teuer. So sch&#228;nkt man im l&#228;ndlichen Bereich auf dem Markt auch nur an bestimmten Tagen Milch wie Bier aus. Man kann sich ein Glas Milch mit oder ohne Kakao bestellen kann. Nun aber zur&#252;ck zur Cocapflanze:<br />
<img src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2009/10/Coca1.jpg" alt="Coca-Tee" /><br />
Ins Reich der Mythen geh&#246;rt, dass der Genu&#223; von Cocatee oder das Kauen s&#252;chtig macht. Deshalb stehen manche Touristen dem Cocatee skeptisch gegen&#252;ber, wenn sie nach Bolivien kommen.</p>
<p>Seitdem in den K&#246;pfen die Cocapflanze dem Kokain gleichgesetzt, wird, hat die Cocapflanze ein Problem und die Anbaul&#228;nder erst recht.<br />
Die Ausfuhr von jeglicher Art von Produkten aus der Cocapflanze ist verboten. Das Cocablatt gilt aus Ausgangsstoff f&#252;r das Kokain, das daraus gewonnen werden kann und f&#228;llt unter das deutsche Bet&#228;ubungsmittelgesetz f&#252;r nicht verschreibungspflichtige Bet&#228;ubungsmittel.</p>
<p>In Kolumbien wird der Anbau der Cocapflanze milit&#228;risch mit der Unterst&#252;tzung der USA bek&#228;mpft, da die USA der Hauptabnehmer des Kokains ist. Durch den internationalen Druck ist der Anbau in den Kolumbien, Peru und Bolivien eingeschr&#228;nkt worden. In Bolivien darf man nur f&#252;r den eigenen Bedarf Coca anbauen, allerdings sollen keine neuen Fl&#228;chen f&#252;r den Cocaanbau gerodet werden. Interesant ist, das gro&#223;fl&#228;chiger Anbau verboten ist, der Verkauf des Cocablattes an Dritth&#228;ndler im Inland ist aber legal.<br />
&#214;konomisch gesehen haben die neuen Regelungen die Lage der Campesinos verschlechtert, die auf den Verkauf angewiesen waren. Der Pr&#228;sident Boliviens Evo Morales propagiert seit l&#228;ngerem den legalen Verkauf der Cocabl&#228;tter. Der Anbau soll weiterhin m&#246;glich sein, da Coca als Kulturgut betrachtet wird. Ausserdem werden daraus wie aus Hanf, Produkte wie Seife oder Salben auch Bonbons hergestellt. Das hat das Interesse von L&#228;ndern wie China geweckt, die aufgrund der Heilwirkung, das Cocablatt und die Produkte nach Asien importieren wollen. Es w&#228;re also ein legaler Markt m&#246;glich.</p>
<p>Aber in n&#228;herer Zukunft wird es nicht m&#246;glich sein, Coca zu legalisieren. Das Illegale ist eher die Produktion und vor allem der Handel mit der Droge Kokain. Der kleine Campesino hat damit wenig zu tun. Er wird auch weiterhin Coca anbauen. Solange er mehr Gewinn durch den Verkauf des Blattes macht und somit seine Existenz sichern kann, solange die Preise f&#252;r Kaffee, f&#252;r Bananen, f&#252;r Kakao so weit unter dem Preis des Cocablattes liegen, solange wird es auch Cocaplantagen geben.<br />
Deshalb tuen Sie mehr gegen die Eind&#228;mmung des Drogenhandels mit Kokain, wenn sie fair gehandelte Produkte kaufen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>W&#228;hrung in Bolivien</title>
		<link>http://www.chaosreisen.de/2008/11/05/wahrung-in-bolivien/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 17:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die derzeitige W&#228;hrung in Bolivien ist der Boliviano, der seit der W&#228;hrungsreform 1987 offizielle W&#228;hrung ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die derzeitige W&#228;hrung in Bolivien ist der <span style="border: 0pt none; margin: 0pt; padding: 0pt; background: none repeat scroll 0% 50% transparent; font: bold 100% serif; position: static; text-align: left; text-indent: 0pt; text-transform: none; cursor: pointer; color: red; text-decoration: underline;">Boliviano</span>, der seit der <span style="border: 0pt none; margin: 0pt; padding: 0pt; background: none repeat scroll 0% 50% transparent; font: bold 100% serif; position: static; text-align: left; text-indent: 0pt; text-transform: none; cursor: pointer; color: red; text-decoration: underline;">W&#228;hrungsreform</span><span style="border: 0pt none; margin: 0pt; padding: 0pt; background: none repeat scroll 0% 50% transparent; font: bold 100% serif; position: static; text-align: left; text-indent: 0pt; text-transform: none; cursor: pointer; color: red; text-decoration: underline;"> </span>1987 offizielle W&#228;hrung ist.</p>
<p><a href="http://www.oanda.com/convert/classic" target="_blank">1 <span style="border: 0pt none; margin: 0pt; padding: 0pt; background: none repeat scroll 0% 50% transparent; font: bold 100% serif; position: static; text-align: left; text-indent: 0pt; text-transform: none; cursor: pointer; color: red; text-decoration: underline;">Boliviano</span> = 0,11 €</a><span id="more-387"></span></p>
<dl id="attachment_391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"> </dt>
</dl>
<p>Da man an deutschen Banken diese W&#228;hrung nicht bekommt, sollte man sich vor einer Reise Euro in Dollar wechseln lassen. Man kann in Bolivien inzwischen auch in Euro umtauschen, allerdings nur an bestimmten Ecken. D.h. Personen sitzen mit Taschenrechner und Geldscheinen an Hauptstra&#223;en oder in der N&#228;he des Marktes und bieten Bolivianos an. Der sinkende Dollar hat wahrscheinlich zu dieser &#8220;Neuerung&#8221; beigetragen. Vor allem aber kommt das Geld von Bolivianern, die zu sich zu Tausenden in Europa, meist in Spanien aufhalten, um ihre Familien in Bolivien zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Als Tourist sollte man vorzugsweise sein Geld in einer Bank wechseln lassen. Allerdings kann man dort nur Dollar unter Vorzeig des Reisepasses umtauschen. Die Reisepassenummer, sowie die Summe des Geldwechsels wird zur Berechnung der Deviseneing&#228;nge registriert.</p>
<p>Vor der W&#228;hrungsreform zahlte man mit Pesos Bolivianos.</p>
<div id="attachment_389" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/11/img031.jpg"><img class="size-medium wp-image-389" title="peso boliviano" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/11/img031-300x139.jpg" alt="Peso boliviano" width="300" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">5000 Pesos Bolivianos </p></div>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/11/img032.jpg"><img class="size-medium wp-image-391" title="peso boliviano" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/11/img032-300x139.jpg" alt="1000 Pesos Bolivianos" width="300" height="139" /></a></dt>
</dl>
</div>
</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt">1000 Pesos Bolivianos</dt>
</dl>
</div>
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