Die Grundzutaten eines bolivianischen Gerichts sind meist gekochte Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Diese kohlehydrathaltigen Lebensmittel sind vor allem dazu da, satt zu werden, da Fleisch vor allem auf dem Land nicht so oft verzehrt wird.
Für viele ist es unverständlich, warum ein deutscher Gast so wenig isst. Es ist fast eine Beleidigung nach deutschen Maßstäben zu essen. Und ein Gast bekommt dann noch etwas mehr auf seinen schon vollgeladenen Teller.
Man sagt, ein Bolivianer habe zwei Mägen, einen für den Morgen und einen für den Abend. Er isst viel, aber er braucht viel, weil er körperlich mehr arbeitet.
2 Kommentare
Schreibe einen Kommentar»Ich war selbst auch schon in Bolivien und bin begeistert gewesen von der Kultur und dem Essen. Vielen Dank für den Beitrag.
Gruss
Andere Länder andere Sitten. So ist es in Vorderasien höflich eine kleine Menge Essen auf dem Teller zu lassen. Ist man den Teller leer, dann glaubt der Gastgeber, man sei nicht satt geworden und bekommt unaufgefordert Nachschlag.