Touristisch mehr los war in Knossos, wo man sich den Parkplatz mit anderen Touristen teilen musste. Knossos ist ein geschichtsträchtiger Ort, der die Geburtsstätte der Minoischen Kultur im 3. Jahrtausend wurde. Weitere geschichtliche Informationen gab es im Archäologischen Museum in Iraklio. Um die Informationsflut im Kopf zu verarbeiten, haben wir uns an den Strand von Chernonissos gelegt. Die Mittagshitze im April ist dann doch für den Kreislauf nicht sehr gesund. Wie heiß mag es wohl dann im Sommer sein?
Damit wir einen Teil der Insel bereisen konnten, beschlossen wir den Westen Kretas zu besichtigen.
Auf dem Weg nach Rethymno kamen wir am Kloster Moni Arkadi vorbei, das Schauplatz vom Freiheitskampf der Kreter gegen die eingefallenen Türken wurde. In einem Raum gefüllt mit Sprengstoff verschanzten sich die meisten Kreter. Bevor die Türken das Kloster einnehmen konnten, zündete ein Mönch durch einen Schuss in ein Fass. Die Explosion tötete um die Tausend Menschen, Kreter wie auch Türken. Durch dieses Massaker wurde aber der Freiheit Kretas von den Türken 1898 beeinflusst. Das Gebeinhaus von Moni Arkadi zeugt noch heute davon.
Nach dem beeindruckenden Besuch im Kloster, wo ich einen Heiligen Christopherus kaufte, ging die Fahrt weiter Richtung Rethymno.
Der herrliche Hafen mit dem schönen Leuchtturm ist ein Bild für Künstler!
Für Historikerfreunde gibt es die
Fortezza, ein Kastell mit einer Moschee, zu besichtigen. Wenn man oben steht, kann man einen Teil der Stadt überblicken, während der Frühlingswind einem durch die Haare streicht.

