Wenn wir an das Klima in ganz Lateinamerika denken, stellten wir uns dort immer Sonne, Strand und leicht bekleidete Tänzerinnen bzw. braungebrannte Männer vor. So dachte ich jedenfalls mal. Aber das Klima ist viel verschiedenartiger als man sich vorstellt.
Man unterscheidet zuerst zwischen Regenzeit und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von November bis März. 2010 und auch 2011verzeichnete man in Bolivien Überschwemmungen vor allem im östlichen Teil Boliviens, wie in Santa Cruz, Beni und Trinidad. Die restlichen Monate sind gekennzeichnet von Trockenheit und geringen Niederschlägen. In den Nächten während der Trockenzeit kann es empfindlich kalt werden. Deshalb sorgen Sie für warme Kleidung. Das Klima hängt nicht nur von den Jahreszeiten ab, sondern auch von mehreren Faktoren, nämlich von der geographischen Lage. Zwischen dem Südlichen Wendekreis und dem nördlichen Wendekreis ist es überdurchschnittlich wärmer. In den Bergen ist es zudem generell kälter und trockener. Z.B. ist das Klima in Quito moderat trotz der Nähe zum Äquator aufgrund der Höhe von 2850m, während es an den Stränden Perus durch die flache Lage sehr heiß ist auch wenn sie sich weiter weg vom Äquator befinden. Mitbestimmend für das Klima sind auch die Meeresströmungen. Der Pazifische Ozean bringt kaltes Wasser mit sich. Dadurch bilden sich weniger Wolken und folglich weniger Niederschlag, so dass das Klima heiß und trocken ist. Dagegen ist es in der Karibik durch den Atlantischen Ozean sehr heiß ist und es gibt kräftige Niederschläge. Deshalb ist es in den tieferen Regionen Boliviens heißer. Das betrifft vor allem das Tiefland.