Das Lied in mir

Dem Regisseur Florian Cossen ist mit seinem Debütfilm “Das Lied in mir” ein intensives und tiefgründiges Werk gelungen. Maria, gespielt von Jessica Schwarz ist eigentlich unterwegs nach Chile, um an einem Schwimmwettkampf teilzunehmen. Doch als sie in Buenos Aires ein Kinderlied auf Spanisch wiedererkennt ohne aber des Spanischen mächtig zu ein, erleidet sie auf der Flughafentoilette einen Zusammenbruch. Die neu entstandene Verwirrtheit und den wahrscheinlich damit zusammenhängenden Verlust des Reisepasses, also ihrer deutschen Identität, lässt sie in Buenos Aires bleiben. Ihr nachgereister Vater aus Deutschland eröffnet ihr – was sie nur vermutet hat- dass sie nicht das Kind ihrer Eltern, sondern argentinischer Eltern ist. Letztere verschwanden inmitten der argentinischen Militärjunta der 70iger Jahre. weiterlesen »

La misma luna


In dem amerikanisch-mexikanischem Film geht es um das sensible Thema
der Migration von Mexikanern in die USA. Manche Hollywoodstreifen, in denen es um lateinamerikanische Migranten geht, werden leider leicht zur Schmonzette wie in “Fools rush in” mit Selma Hayek. weiterlesen »

Schreibe mir Postkarten nach Copacabana

Die deutsch-bolivianische Produktion basiert auf dem Erstlingsroman von Stefanie Kremser, die unter anderem für Drehbücher für den Tatort bekannt ist.

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Die Reise des jungen Che

Wenn Sie das erste Mal in ein südamerikanisches Land fahren,
empfehle ich Ihnen folgenden Film, damit Sie einen guten Eindruck vom
Kontinent bekommen:

Die Reise des jungen Che (Diarios de motocicleta)

Der Film basiert auf den Aufzeichnungen von Ernesto Guevara de la
Serna, als er noch nicht Che Guevara, der Guerrillero war. Vor dem
Ende seines Medizinstudiums 1951/ 52 bricht Ernesto mit seinem
Freund Alberto auf, mit dem Motorrad den südamerikanischen
Kontinent zu bereisen und an einer Leprastation am Amazonas zu
arbeiten.

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Apocalypto – ein starker Film

Mel Gibson legt bei seinen Filmen einen starken Wert auf Detailltreue und verleiht seinen Filmen wie Die Passion Christi Authentizität. Bei Apocalypto erzählt er die Geschichte eines Stammes um deren Mitglied Jaguar Paw, gespielt vom Native American Rudy Youngblood. Der Stamm wird durch die Krieger der Maya gefangen genommen. weiterlesen »

La teta asustada – Eine Perle Ewigkeit


Der Film kommt sehr behutsam daher. Bis jetzt habe ich noch keinen Film gesehen, der die Lebenswelt der andinen Bevölkerung so respektiert und klar darstellt, frei von Wertungen und Klischees. weiterlesen »

Die Versuchung des Padre Amaro


In dem mexianischen Drama geht es um das Thema Zölibat, das dem Pfarrer, gespielt von Gael García Bernal zum Verhängnis wird. Der junge Pfarrer verliebt sich in ein Mädchen der Gemeinde. Er weicht ihr am Anfang aus und kämpft gegen seine Gefühle an, indem er sich innerlich und äußerlich für seine Leidenschaft bestraft. Sein schlechtes Gewissen ist groß und man fühlt mit, dass er es sich nicht einfach macht, als er seiner Liebe zu dem Mädchen freien Lauf lässt. Doch muss er sich entscheiden, welchen Weg er weiter geht. Folgt er seinem Herzen oder seiner Berufung?

Offizielle Seite: El crimen de Padre Amaro

Machuca – mein Freund

Der Film spielt im Chile der 70iger Jahre mitten in den politischen Unruhen, die mit dem Putsch des Präsidenten Salvador Allende durch den späteren Dikator Augusto Pinochet enden. In dieser Rahmenhandlung freunden sich zwei Jungen aus zwei verschiedenen Schichten des Landes an. weiterlesen »