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	<title>Chaosreisen &#187; penanco</title>
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		<title>Uyuni und der Salzsee von Uyuni</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 22:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<description><![CDATA[Uyuni steht auf jedem Plan eines Bolivienreisenden. Von Potosí aus f&#228;hrt man mit der Flota in die Stadt Uyuni am Rande des gleichnamigen Salzsees. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uyuni steht auf dem Plan eines jeden Bolivienreisenden. Von Potosí aus f&#228;hrt man mit der Flota in die Stadt Uyuni am Rande des gleichnamigen Salzsees. Auf den ersten Blick sieht die Stadt verlassen aus. Einst erstrahlte die Stadt noch in Reichtum aufgrund der Mineralvorkommen der Gegend um Uyuni und Potosí.<a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00511.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-991" title="Stadt Uyuni" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00511-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a><span id="more-985"></span></p>
<p>Der Film &#8220;Los anden no creen en dios&#8221; (2007) &#8211; eine bolivianische Produktion &#8211; erz&#228;hlt von von der florierenden Zeit Uyunis. Die Geschichte geht haupts&#228;chlich um die Beziehung eines Mestizen mit einer Cholita (der idigenen Schicht zugeh&#246;rig, etwas abwertender Begriff), die den M&#228;nnern in der Stadt sch&#246;ne Augen macht. Der Film basiert zum Teil auf dem Roman &#8220;La Chaskañawi&#8221; von Carlos Medinaceli.</p>
<p>Als ich mit meiner Reisegruppe in Uyuni ankam, begegneten uns zahlreiche amerikanische Touristen. Wir mieteten uns in ein Hotel in der Stadt ein. Da Uyuni auf knapp 3500 Metern liegt, ist es w&#228;hrend der Trockenzeit erschreckend kalt. In der Nacht haben wir uns unter ein paar Lagen Lamadecken versteckt, damit die K&#228;lte nicht an unsere K&#246;rper dringen konnte. Es war um die -10 Grad, so dass wir ohne Essen und ohne Konversation bibbernd eingeschlafen sind. Ich empfehle deshalb einen Schlafsack mitzunehmen, den man bei allen Gelegenheiten ausbreiten kann. Am n&#228;chsten Tag sind wir auf Erkundungstour in der Stadt gewesen. Hauptattraktion ist die Uhr aus dem 19. Jahrhundert. Ich vermute, dass die &#8220;Reloj&#8221; deshalb eine Sehensw&#252;rdigkeit ist, da man anders als in Deutschland nicht so viel Wert auf P&#252;nktlichkeit legt.</p>
<p>Zum Verweilen l&#228;dt die hochgelegene Stadt nicht gerade ein, besonders wegen der K&#228;lte. Zum Mittagessen setzen wir uns in ein Restaurant, wo sich ein paar Touristen Platz genommen haben. Jetzt folgen wir einem Schauspiel.</p>
<p>Wir bestellen uns allen eine Pizza, da diese, wie der Koch sagt, die einzige Speise heute Mittag ist. Nun nach ein paar Minuten sehen wir einen Mann eiligen Schrittes nach au&#223;en gehen. W&#228;hrend wir uns Reiseanekdoten erz&#228;hlen, schwingt die T&#252;r auf und derselbe Mann kommt mit einem Sack Mehl auf dem Arm herein und verschwindet gleich in der K&#252;che. Nach ein paar Sekunden l&#228;uft er wieder in Richtung T&#252;r. Erst denken wir uns nichts dabei, aber als er mit Eiern wieder kommt, rattert unser Kopf. Wom&#246;glich m&#252;ssen f&#252;r unsere Pizza erst die Zutaten geholt werden. Auch ein drittes Mal eilt der K&#252;chenbote zum Markt und holt Milch, wie wir sehen. Anstatt uns aufzuregen, schmunzeln in uns hinein und lassen uns nach einiger Zeit bolivianischen Wartens die M&#252;rbeteigpizza schmecken. Einen Hefeteig bei den Temperaturen zu erwarten, ist mehr als fies.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0052.jpg"><img title="Busfahrt auf den  Salzsee" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0052-300x243.jpg" alt="" width="250" height="202" /></a>Am n&#228;chsten Morgen machen wir uns  mit einem Bus mit anderen verschlafenen Touristen auf den Weg ins Eis,  &#228;hh, ins Salz. Die wei&#223;e Fl&#228;che, die an manchen Stellen durchbrochen ist  und rot-orange Farbe an die Oberfl&#228;che dringt, wirkt wie Schnee.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Als wir aussteigen, geraten wir in Entz&#252;cken und tanzen auf dem Salz  als w&#228;re es Eis, das jeden Augenblick bricht. Aus Neugier probiere ich  mit einem Finger die Salzoberfl&#228;che. Ja es ist Salz. Dort, wo der Bus  hielt, steht ein Salzhotel, in dem man &#228;hnlich wie das Eishotel im  Schweden &#252;bernachten kann.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00541.jpg"><img title="Salzsee von Uyuni" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File00541-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Busfahrt ging weiter und zwar zur mit Kakteen &#252;bers&#228;ten Insel  inmitten des Salzsees. Dort machten wir auch eine Rast mit  Tomaten-Zwiebelsalat, gekochten Eiern und Panecillos, den  fladen&#228;hnlichen Broten.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0048.jpg"><img title="Kakteeninsel" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0048-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0049.jpg"><img title="Felsbogen" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0049-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0050.jpg"><img title="Lamas" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/05/File0050-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Potosí &#8211; &#8220;vale un potosí&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Potosí, das auf 3.976 Meter liegt, ist eines der touristischen Ziele   eines Bolivienaufenthaltes. Nicht nur die Altstadt, die von der   spanischen Kolonialstil gepr&#228;gt ist, ist besichtigungswert. Potosí   beherbergt das Museum &#8220;Casa Real de la Moneda&#8221;, in dem Barock M&#252;nzen  gepresst wurden. Besucher k&#246;nnen die M&#252;nzpresse  besichtigen. Potosí [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Potosí, das auf 3.976 Meter liegt, ist eines der touristischen Ziele   eines Bolivienaufenthaltes. Nicht nur die Altstadt, die von der   spanischen Kolonialstil gepr&#228;gt ist, ist besichtigungswert. <span id="more-875"></span>Potosí   beherbergt das Museum &#8220;Casa Real de la Moneda&#8221;, in dem Barock M&#252;nzen  gepresst wurden. Besucher k&#246;nnen die M&#252;nzpresse  besichtigen. Potosí hat  um die 11 Kirchen. Die Kathedrale der Stadt  liegt an der Plaza 10 de  noviembre. San Lorenzo mit dem eindrucksvollen  Portal sowie die Kirchen  San Francisco und La Merced sind Glanzst&#252;cke  von Potosí.</p>
<p>Im 17. Jahrhundert z&#228;hlte die Stadt &#252;ber 150.000 Einwohner. Davon   waren &#252;ber die H&#228;lfte Spanier und die Nachfahren der Spanier, den   Kreolen. Die Stadt war im Barock einer der gr&#246;&#223;ten und reichsten St&#228;dte   auf der ganzen Welt. Das Silbererz im Cerro Rico, dem Silberberg von   Potosí waren f&#252;r den Reichtum der herrschenden spanischen Klasse von   unsch&#228;tzbaren Wert. Tausende Einheimische wurden f&#252;r die Sklavenarbeit   herangezogen. Heute ist der Berg, der von den Einwohnern Sumaq Orqo   genannt wird, fast ausgeh&#246;lt. Wer den Berg besuchen will, braucht feste   Kleidung und Schuhwerk und Mut. Zum Schutz vor den giftigem Staub wird   ein Mundschutz verwendet. Dem Tío, dem Herr des Berges wird mit Coca,   Schnaps und Zigaretten Ehrung erwiesen. Die Mineros, die ihr ganzes   Leben arbeiten,  bekommen oft eine Staublunge und haben deshalb keine   hohe Lebenswerwartung.</p>
<p>Die Gruppe Savia Andina hat f&#252;r den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002GLR8U6?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002GLR8U6">minero   ein Lied komponiert.</a> Ebenso zeigt der Film <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FL7962?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000FL7962"> Devil’s miner – Berg des Teufels </a> den Alltag von Kindern im Cerro   Rico.</p>
<p>Hoteltipp: Hostal Colonial **** Hoyos 8, hoher europ&#228;ischer Standard</p>
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		<title>Mizque &#8211; Mizqui im Departamento Cochabamba</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Tal um Mizque liegt circa 170 km s&#252;d&#246;stlich von Cochabamba und wurde von den Soldaten vom Inkaherrscher Capac Yupanqui (um 1320) wegen seiner Gem&#252;tlichkeit und S&#252;&#223;e, Mizqui oder Misk’i (auf Quechua „s&#252;&#223;“) genannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Hut fest auf dem Kopf nahm er die Hacke auf seine Schultern und   ging hinauf zu den Feldern. An seiner Schulter baumelte eine Tasche, aus   der der Dampf von gekochtem Mote und Kartoffeln in die kalte  Morgenluft  stiegen. <span id="more-871"></span>Von weitem sah man den Rauch des Feuerholzes, der  sich in die  L&#252;fte schl&#228;ngelte und vom Wind zerstreut wurde. In der  K&#252;che mischte  sich der Essensgeruch mit dem des Rauches, der den  hin­teren Teil der  H&#252;tte jahrelang schwarz gef&#228;rbt hatte. Am Boden  standen Plastikeimer,  die mit Wasser gef&#252;llt waren. In einem der Eimer  schwamm eine  K&#252;rbissschale, die mit einem dumpfen Ger&#228;usch durch die  Wellen des  Wassers an die Eimerwand stie&#223;. Ein M&#228;dchen stand an der  Kochstelle,  r&#252;hrte im Topf und blies zwischendurch immer wieder mit  einem Rohr in  die Glut. Neu hineingesteckte &#196;ste knisterten und das  Feuer mehrte sich  und umschmiegte den Topf. So beginnt ein Tag auf dem  Land in Bolivien.  Die Luft dort riecht im Winter nach Erde, nach Staub  und nach  unendlicher Weite.</p>
<p>Ich bin geradewegs auf dem Weg nach Mizque im Departamento   Cochabamba. Von dort geht eine Stra&#223;e nach S&#252;den. Sie f&#252;hrt an der   Laguna Alalay vorbei, die die ganze Stadt mit Wasser versorgt. Folgt man   weiter der Stra&#223;e, f&#228;hrt man am Lago de Angostura und am Lago Eden   vorbei, wo sich eine Art kleiner Vergn&#252;gungspark mit Tretbooten   befindet, dass an Feiertagen von verliebten jungen Paaren und Kindern   bev&#246;lkert ist.</p>
<p>Weiter geht es &#252;ber Tarata nach Cliza. Man sollte sich als   „Nicht-Clizianer“ ganz schnell vom Acker machen, da der Ort als   ber&#252;hmt-ber&#252;chtigt gilt, dem nachgesagt wird, dass deren Bewohner sogar   das Flugzeug des Papstes aus der Luft stehlen w&#252;rden. An der Stra&#223;e   sieht man viele gro&#223;e H&#228;user, die halbfertig und sogar zweist&#246;ckig sind.   Ein zweist&#246;ckiges Haus ist f&#252;r bolivianische Verh&#228;ltnisse eher selten,   zumindest auf dem Land. Man sagt, dass das Geld von den ins Ausland   abgewanderten Bolivianern stammt, die vor allem in Spanien arbeiten.   Also weiterfahren &#252;ber Punata nach Arani! Danach beginnt eine Stra&#223;e mit   Kopfsteinpflaster, die bis nach Miqzue f&#252;hrt. Man braucht daf&#252;r einen   starken Magen, um das Geruckel so zwei Stunden auszuhalten, in der   Flota, dem &#220;berlandbus sowie im Jeep.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4819.jpg"><img title="damas con  parasoles" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4819-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das Tal um Mizque liegt circa 170 km s&#252;d&#246;stlich von Cochabamba und   wurde von den Soldaten vom Inkaherrscher Capac Yupanqui (um 1320) wegen   seiner Gem&#252;tlichkeit und S&#252;&#223;e, Mizqui oder Misk’i (auf Quechua „s&#252;&#223;“)   genannt. Mizque, das w&#228;hrend des ersten Jahrhunderts nach der Eroberung   des Inkareiches „Salinas del río Pisuerga hie&#223;, wurde 1603 von Don   Francisco de Alfaro, Beamter des Regierungsbezirkes Audiencia de Charcas   des Alto Perú in seinen heutigen Namen umbenannt.</p>
<p>Es wurde durch seine wirtschaftliche Entwicklung und durch den   dortigen Sitz des Bischofs von Santa Cruz bekannt. Ber&#252;hmt ist Mizque   auch f&#252;r seinen Wein und seinen K&#228;se. Der Springbrunnen auf der Plaza   erinnert noch an diese Zeit, als die Spanierinnen mit Schirmen als   Schutz vor der Sonne durch die Gassen von Mizque gingen.</p>
<p><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4820.jpg"><img title="Kirche Señor de  Burgos" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP4820-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Heute ist Miqzue eher klein und   beschaulich. Es gibt ein Krankenhaus, einen gro&#223;en Friedhof, ein Museum   der Arch&#228;ologie und. Das Museum stellt inkaische und pr&#228;inkaische   Utensilien aus zum Beispiel Keramiken und Kleidung aus dieser Zeit. Die   Kirche Señor de Burgos, die durch den Einsturz durch das Erdbeben 1998   neu errichtet wurde steht direkt an der Plaza. Im Ort sind italienische   Franziskaner t&#228;tig, die schon seit Jahrzehnten dort sind. Auf Anfrage   kann man dort auch &#252;bernachten. Ein Zweibettzimmer ist vorhanden. Deren   Haus befindet sich an der Ecke der Plaza direkt gegen&#252;ber der Kirche.   Vom 13.-15. September ist schwer was los in Mizque, n&#228;mlich die Fiesta   del Señor de Burgos, an der unter anderem „Corridas del Toros“   stattfinden. Au&#223;erhalb der Festtage lohnt es sich den Markt anzusehen,   der sich in der N&#228;he der Plaza in einem halb&#252;berdachten Hof befindet.<a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/285Mizque.jpg"><img title="Mizque" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2010/04/285Mizque-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>Albondigas &#8211; Hackfleischb&#228;llchen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 14:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Albondigas]]></category>
		<category><![CDATA[Hackfleischbällchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[Tomatensauce]]></category>

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		<description><![CDATA[Albondigas - Hackfleischb&#228;llchen in Tomatensauce und Rotwein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lecker sind vor allem die Albondigas &#8211; Hackfleischb&#228;llchen in  Tomatensauce</p>
<p>Hier eine Zutat, die f&#252;r den Geschmack nicht fehlen sollte: Rotwein</p>
<p>F&#252;r 3-4  Personen braucht man:</p>
<p>F&#252;r die Albondigas:<br />
500 g gemischtes Hackfleisch<br />
2 hartgekochte Eigelbe<br />
50 g Mandeln<span id="more-841"></span><br />
2 gepresste Knoblauchzehen<br />
1 Ei<br />
1 in Milch eingeweichtes Br&#246;tchen/ ggf. 2 Scheiben Toast<br />
2 EL Rotwein<br />
1/2 Bund gehackter Petersilie<br />
Salz, Pfeffer, Muskat, Zimt</p>
<p>F&#252;r die Sauce:</p>
<p>1 Zwiebel<br />
500 g frische Tomaten oder 2 Dosen gew&#252;rfelte Tomaten (im Winter besser  Dosentomaten)<br />
100 ml Rotwein (je nach Geschmack kann man noch etwas hinzuf&#252;gen)<br />
1 Tasse Fleisch- oder Gem&#252;sebr&#252;he<br />
1 EL Zucker<br />
Salz, Pfeffer<br />
Zimt<br />
Petersilie</p>
<p>Das eingeweichte Br&#246;tchen kleinzupfen und mit dem Fleisch, den  Mandeln den Eigelben und Eiern, sowie mit dem Knoblauch, dem Wein, der  Petersilie und den Gew&#252;rzen (Vorsicht bei der Zugabe von Zimt: nur eine  Messerspitze) zu einer Masse verarbeiten.<br />
Daraus formt man Fleischkl&#246;&#223;chen und wendet sie in Mehl, damit sie sch&#246;n  knusprig werden.<br />
Die Albondigas in hei&#223;em &#214;l von allen Seiten m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;ig  anbraten und dann aus der Pfanne nehmen.</p>
<p>Die Zwiebel wird nun kleingehackt und im restlichen &#214;l anged&#252;nstet.  Nun kommen die Tomaten hinzu. Beides wird etwas eingekocht. Dann l&#246;scht  man das Ganze mit dem Wein und der Br&#252;he ab. Die Gew&#252;rze kommen hinzu  (Vorsicht bei  der Zugabe von Zimt: nur eine Messerspitze!) und dann  nochmals einkochen bis es eine s&#228;mige Sauce wird. Die Albondigas legt  man jetzt in die Sauce und l&#228;sst sie 15 min. mit niedriger Hitze  fertiggaren.</p>
<p>Dazu wird Baguette gereicht. Man k&#246;nnte drin baden, so lecker ist  das!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Empanadas</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 14:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Empanadas]]></category>
		<category><![CDATA[Teigtasche mit Käse]]></category>

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		<description><![CDATA[Empanadas in Bolivien kann man an jeder Ecke kaufen. Vor allem dienen sie als Vespermahlzeit w&#228;hrend einer Busfahrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empanadas in Bolivien kann man an jeder Ecke kaufen. Vor allem dienen sie als Vespermahlzeit w&#228;hrend einer Busfahrt.<span id="more-837"></span></p>
<p><strong>Zutaten f&#252;r den Teig:</strong></p>
<p>(ca. 12 St&#252;ck)</p>
<p>4 Tassen Mehl</p>
<p>3 Teel&#246;ffel Trockenhefe</p>
<p>1 Tl. Salz</p>
<p>1 Tl. Zucker</p>
<p>1 Tasse Milch oder Wasser</p>
<p>3 Eigelb</p>
<p>1/2  Tasse Schmalz oder Margarine</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl, Salz, Zucker und Hefe mischen, Margarine oder Schmalz  hinzuf&#252;gen und alles gut verr&#252;hren. Eigelb verquirlen und die Milch  langsam hinzuf&#252;gen; mit dem Teig vermischen. Die Teigmischung so lange  stehen lassen, bis die F&#252;llung zubereitet ist.</p>
<p><strong>Zutaten f&#252;r eine herzhafte F&#252;llung:</strong></p>
<p>4 Tomaten</p>
<p>2-3 Paprikaschoten, beides w&#252;rfeln;</p>
<p>3 Zwiebeln hacken, alles in &#214;l anbraten, bis das Gem&#252;se weich ist:</p>
<p>200 g Frischk&#228;se (im Idealfall Schafsk&#228;se)</p>
<p>ca. 100 g Rosinen hinzugeben, dann w&#252;rzen mit</p>
<p>Paprikapulver, Chili, Salz, Pfeffer, evtl. Kreuzk&#252;mmel.</p>
<p>Den Teig ausrollen, in Kreise schneiden, (ca. 12 cm Durchmesser).</p>
<p>Die F&#252;llung auf eine H&#228;lfte des Teigkreises geben, die andere dar&#252;ber  klappen.</p>
<p>Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad goldbraun backen.</p>
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		<title>Salteñas &#8211; empanadas bolivianas</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[bolivianische Empanadas]]></category>
		<category><![CDATA[empanadas bolivianas]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Oliven]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept bolivianische Empanadas]]></category>
		<category><![CDATA[Rosinen]]></category>
		<category><![CDATA[Salteñas]]></category>
		<category><![CDATA[Teigtaschen gefüllt]]></category>

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		<description><![CDATA[Salteñas sind gef&#252;llte Teigtaschen, die es entweder "dulce" oder "picante" gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salteñas sind gef&#252;llte Teigtaschen, die es entweder &#8220;dulce&#8221; oder  &#8220;picante&#8221; gibt. Das hei&#223;t nicht, dass das erstere eine Teigtasche mit  s&#252;&#223;em Inhalt ist, sondern dass man nichts Scharfes erwarten muss.  Gef&#252;llt sind sie auf jeden Fall mit Fleisch: <span id="more-831"></span>H&#252;hnerfleisch oder  Hackfleisch.</p>
<p>&#220;blicherweise kann man die Salteñas an der Stra&#223;e kaufen. Allerdings  wird diese K&#246;stlichkeit nur Vormittags angeboten, als Vorbote f&#252;r das  Mittagessen.</p>
<dl>
<dt> </dt>
</dl>
<p>Wenn man sie selber machen will, sollte man viel Zeit einrechnen.</p>
<p><strong>Teig</strong></p>
<p>6 Tassen Mehl</p>
<p>½ Tasse Zucker</p>
<p>2 E&#223; Salz</p>
<p>1 gro&#223;e Tasse weiche Butter oder Butterschmalz</p>
<p>1 ½ Tasse kochendes Wasser, damit die Salteñas gut  zusammenhalten</p>
<p>Mehl wird mit Zucker und dem Salz vermischt.  Butter wird hinzugef&#252;gt. Nun kommt das Wasser dazu und das ganze wird zu  einem Teig verarbeitet. Kurz ruhen lassen</p>
<p><strong>F&#252;llung:</strong></p>
<p>½ Kilo Hackfleisch oder ein halbes H&#228;hnchen vom  Grillstand</p>
<p>1 ½ Tassen Fleischbr&#252;he</p>
<p>2 kleine Zwiebeln</p>
<p>1 Fr&#252;hlingszwiebel</p>
<p>1 Dose Tomaten, oder 4 saftige Tomaten in W&#252;rfel  geschnitten</p>
<p>3 Essl&#246;ffel Aji gemahlen (eine bestimmte  Chilisorte, die ihren Ursprung in den Andenregionen hat) als Ersatz  Cayennepfeffer</p>
<p>½ Dose Erbsen</p>
<p>2 Bund Petersilie, gehackt</p>
<p>2 EL Zucker</p>
<p>1 EL Oregano</p>
<p>1 TL schwarzen Pfeffer</p>
<p>1 TL Salz</p>
<p>eine Prise Zimt</p>
<p>eine gute Prise Cumin</p>
<p>2 EL Rosinen</p>
<p>3 gekochte Eier, in kleine St&#252;ckchen geschnitten</p>
<p>3 gekochte Kartoffeln in W&#252;rfel geschnitten</p>
<p>100g Oliven (f&#252;r jede Teigtasche eine Olive)</p>
<p>Die Zwiebeln werden fein gew&#252;rfelt und  anschlie&#223;end in &#214;l angebraten. Das Hackfleisch wird dazugegeben.  Danach kommen die Tomaten hinzu sowie die Gew&#252;rze. Das  ganze wird mit der Br&#252;he abgel&#246;scht und eingekocht. Erbsen, Rosinen, die   gehackte Petersilie kommen zum Schlu&#223; rein.</p>
<p>Nun formt man kleine B&#228;llchen, aus denen man mit dem Nudelholz  Kreise ausrollt. In jede Teigtasche kommt ein Essl&#246;ffel von der  Hackfleischmischung, ein St&#252;cken Ei, ein St&#252;cken Kartoffel und eine  Olive. Die Teigtasche wird fest zusammengeklappt und die R&#228;nder eingedreht.</p>
<div id="attachment_186" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/10/saltenas.jpg"><img class="size-medium wp-image-186" title="saltenas empanadas bolivianas" src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2008/10/saltenas-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">saltenas</p></div>
<p>Bei 200 Grad 10 &#8211; 15 Minuten im Ofen backen.</p>
<p>Vorsicht beim Verzehr: Die hei&#223;e So&#223;e flie&#223;t gern ungehindert in  Richtung Schwerkraft!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pisco Sour &#8211; qué rico!!</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Cocktail]]></category>
		<category><![CDATA[Limettensaft]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco Sour]]></category>
		<category><![CDATA[Singani]]></category>
		<category><![CDATA[Traubenschnaps]]></category>

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		<description><![CDATA[Chile und Peru beanspruchen den aus Trauben gebrannten Schnaps namens Pisco f&#252;r sich und in beiden L&#228;ndern feiert man den Pisco Sour als Nationalgetr&#228;nk. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chile und Peru beanspruchen den aus Trauben gebrannten Schnaps namens   Pisco f&#252;r sich und in beiden L&#228;ndern feiert man den Pisco Sour als   Nationalgetr&#228;nk. In Bolivien nimmt man einfach den Traubenschnaps  Singani. Man kreiirt diesen Cocktail aus Pisco (Singani), Limettensaft,   Limettensirup und Eis. Die typische schaumige Haube wird aus rohem   Eiwei&#223; geschlagen.<span id="more-824"></span><br />
Es gibt allerdings verschiedene Varianten des Pisco Sour: Statt   Limettensaft kann ersatzweise Zitronensaft, statt Limettensirup auch   Puderzucker oder Streuzucker genommen werden, statt einer Prise Zimt auf   das Eiwei&#223; kann man auch Angostura Bitter tr&#228;ufeln.<br />
<img src="http://www.chaosreisen.de/wp-content/uploads/2009/10/Pisco1.JPG" alt="Pisco Sour" /><br />
1 Cocktail (einfach)<br />
Crushed Ice<br />
4cl Pisco (knapp)<br />
2cl Zitronensaft (knapp)<br />
2TL Puderzucker<br />
1/3 Eiwei&#223;<br />
Zimt<br />
Das Eiwei&#223; wird mit den anderen Zutaten kurz aber kr&#228;ftig gesch&#252;ttelt,   so dass eine sch&#246;ne wei&#223;e Schaumschicht entsteht.</p>
<p>Chilenischen Pisco mit dem Namen Pisco Control oder den Peruanischen  Pisco erh&#228;lt man in  Deutschland am besten im Getr&#228;nkemarkt oder man  bestellt ihn in einer  guten Latinobar!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Chuño Phuti</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Chuño Phuti]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Chuño Phuti wird aus den gefriergetrockneten Chuños gemacht. Um Kartoffeln auch w&#228;hrend der Trockenzeit essen zu k&#246;nnen, hatten schon die Vorfahren der Inkas dieses Verfahren entwickelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chuño Phuti </strong>wird aus den gefriergetrockneten Kartoffeln gemacht. Um Kartoffeln auch w&#228;hrend der Trockenzeit essen zu k&#246;nnen, hatten schon die Vorfahren der Inkas dieses Verfahren entwickelt.<span id="more-818"></span></p>
<p><strong>Zutaten</strong>:</p>
<p>250 g Chuño</p>
<p>2 Tl Salz zum Kochen der vorher eingeweichten Chuños</p>
<p>1/4 Tasse &#214;l</p>
<p>1/2 Tasse wei&#223;e Zwiebel fein gehackt</p>
<p>1/4 Tasse gesch&#228;lte und gehackte Tomaten</p>
<p>1 Mozarella</p>
<p>3 Eier</p>
<p>1 TL Salz</p>
<p>Chuño werden gut 3 Tage in Wasser eingeweicht. Man sollte das Wasser  jeden Tag wechseln. Die Chuño werden dann gesch&#228;lt und mit Wasser  absp&#252;len bis der bittere Geschmack verschwindet. Dann werden sie in  Salzwasser gekocht, bis sie weich sind (ungef&#228;hr 45 min)</p>
<p>In einem seperaten Topf &#214;l erhitzen und die Zwiebel anbraten bis sie  goldbraun sind. Die Chuño werden nun in Scheiben geschnitten und mit  Eier &#252;berbraten. Mit Salz und Pfeffer w&#252;rzen. Der Mozarella wird dazu  kleingeschnitten und drunter gemischt.</p>
<p>Gracias hermanita para tu receta! Te quierooooooo</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Evo Morales &#8211; der Indígena</title>
		<link>http://www.chaosreisen.de/2010/05/05/evo-morales-der-indigena/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aymara]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Chapare]]></category>
		<category><![CDATA[Cocalero]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Evo Morales]]></category>
		<category><![CDATA[MAS]]></category>
		<category><![CDATA[Oruro]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige bolivianische Pr&#228;sident wurde am 26. Oktober 1959 im Departamento Oruro in der Gemeinde Isallawi als Mitglied einer Aymara-Familie geboren. Er ist eines von sieben Geschwistern, von denen 4 nicht mal das Kleinkindalter &#252;berlebten. Bei seiner Geburt war seine Mutter bereits 49 Jahre alt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige bolivianische Pr&#228;sident wurde am 26. Oktober 1959 im  Departamento Oruro in der Gemeinde Isallawi als Mitglied einer  Aymara-Familie geboren. Er ist eines von sieben Geschwistern, von denen 4  nicht mal das Kleinkindalter &#252;berlebten. Bei seiner Geburt war seine  Mutter bereits 49 Jahre alt.<span id="more-765"></span></p>
<p>Diese Erfahrung teilt Morales mit vielen Familien auf dem Land, wo  die Gesundheitsversorgung mangelhaft war und  heute noch ist. Auf dem  Land leben die meisten Familien in einem Haus aus Lehm.</p>
<p>Auch die Familie Morales besa&#223; ein &#8220;H&#228;uschen&#8221; aus Lehm, ausgetattet  mit drei R&#228;umen und mit Stroh &#252;berdacht. Als Kind half er auf dem Feld  und ging ab seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater, mit dem er Zeit  seines Lebens ein sehr gutes Verh&#228;ltnis hatte, und seiner Schwester   auf eine Zuckerrohrplantage im Norden Argentiniens. Da es im Altiplano  viel D&#252;rre und Frost herrscht, machten sich Vater und Sohn auf, nach  Nahrung zu suchen. Mit einer Lamaherde waren sie zwei Monate unterwegs  bis sie in die Provinz Independencia im Department Cochabamba ankamen  und dort Mais gegen das mitgebrachte Salz aus dem Salar de Uyuni  tauschen konnten. <img title="Weiterlesen..." src="http://www.chaosreisen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />W&#228;hrend  seiner Schulzeit in seiner Heimatgemeinde Orinoca entwickelte er seine  F&#228;higkeiten als  Organisator und war unter anderem der Kapit&#228;n der  Fu&#223;ballmannschafft  seines Dorfes. Als er mit einer Schulklasse im  Pr&#228;sidentenpalast in La  Paz war, soll er gesagt haben, dass er eines  Tages Pr&#228;sident sein w&#252;rde.</p>
<p>Das letzte Schuljahr verbrachte er allein in Oruro und sicherte sich  als B&#228;cker, Trompetenspieler und Ziegelsteinbauer einen Nebenverdienst.  Nach seinen Angaben hat er kein Abitur und hatte auch nicht das Geld f&#252;r  die Aufnahme eines Studiums.</p>
<p>Nach seinem Milit&#228;rdienst und nach der Naturkatastrophe 1980,  verursacht von &#8220;El niño &#8220;, beschloss die Familie Morales in die  fruchtbare Gegend im feucht-warmen Gebiet des Chapare zu ziehen. Auch  dort war das Leben von harter Arbeit gepr&#228;gt. Unter anderem bauten sie  tropische Fr&#252;chte und Cocapflanzen an.</p>
<p>Sein Initiationserlebnis war ein grausamer Mord an einem Cocabauern,  bei dem er hilflos zusehen muss, um nicht selber in die Schu&#223;linie des  Milit&#228;rs zu werden. Daraufhin k&#228;mpft er f&#252;r die Rechte der Bauern,  insbesondere f&#252;r den Anbau der Cocapflanze. Er st&#252;rzt sich  mit Leidenschaft in die Arbeit als Gewerkschaftsmitglied. 1983 wird er  zu deren Sportsekret&#228;r gew&#228;hlt. Durch seine seine Ideen, die von seinem  Cousin Marcial Morales, der ebenfalls Gewerkschaftler war und von den  Schriften Fausto Reinagas (<em>Indio-Revolution</em>) beeinflusst waren,  machte er sich vor allem in der Regierung Feinde. Evo Morales stand f&#252;r  das Ende der Au&#223;enseiterrolle der indigenen Bev&#246;lkerungsgruppen.</p>
<p>1995 fand in einem Kongress mit den wichtigsten Organisationen der  indigenen Bewegung statt. Sie schlo&#223; sich zur ASP, der &#8220;Versammlung f&#252;r  die Selbstbestimmung der V&#246;lker&#8221; zusammen, zu deren Vorsitzender Morales  wurde. Ziel war es die ASP auf politischer Ebene als Partei zu  etablieren. Der Nationale Wahlgerichtshof allerdings verweigerte  wegen  unzureichender Mitgliederdaten die Anerkennung als Partei. Wenig sp&#228;ter  wurde Evo Morales 21 Tage gefangengehalten. Nach seiner Freilassung  setzte er sich verst&#228;rkt f&#252;r die regionale Repr&#228;sentation der Pro  -Cocablatt- Kandidaten bei Regionalwahlen ein. Um sich doch auf  politischer B&#252;hne an der Opposition zu beteiligen, suchten sie sich als  Partner die Unión Izquierda (IU). Bei der Wahlen zwei Jahre sp&#228;ter wurde  Evo Morales erstmalig Abgeordneter des bolivianischen Parlaments.  Erstmalig kam 1999 der Name MAS-IPSP als neue Einheit aus IU und der  indigenen Bewegung unter Evo Morales auf, w&#228;hrend sich einige  Gewerkschaftsf&#252;hrer von ihm distanzierten, indem sie ihm vorwarfen, sich  mit Feinden der indigenen Bewegung zu verb&#252;nden.</p>
<p>Als Hugo Banzer an die Macht kam, wurde es nur kurz still um das  Thema Coca, bis auch Banzer wie sein Vorg&#228;nger die Vernichtung der  Cocaplantagen verfolgte. In seiner Regierungszeit fallen auch die  zahlreichen Privatisierungen von Konzernen, die unter anderem in  Cochabamba die Wasserpreise erh&#246;hten. Als Jorge Quiroga das  Pr&#228;sidentenamt &#252;bernahm, musste er mit einer desolaten Wirtschaftlage  des Landes umgehen. Aber auch er ging gegen den Cocanbau vor. Je st&#228;rker  die Opposition gegen Morales parlamentarisch wurde, je st&#228;rker wurde  auch der Einsatz Morales. Auch der Ausschluss aus dem Parlament, das ihm  nunmehr keinen Schutz vor Represalien bot, machte seinen Kampfgeist  nicht kleiner.</p>
<p>Bei der Wahl 2002 erreichte MAS 20% der W&#228;hlerstimmen.</p>
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		<title>Apocalypto &#8211; ein starker Film</title>
		<link>http://www.chaosreisen.de/2010/04/09/apocalypto-ein-starker-film/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 14:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>penanco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalypto]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Gibson]]></category>
		<category><![CDATA[Opferung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mel Gibson legt bei seinen Filmen einen starken Wert auf Detailltreue und verleiht seinen Filmen wie Die Passion Christi Authentizit&#228;t. Bei Apocalypto erz&#228;hlt er die Geschichte eines Stammes um deren Mitglied Jaguar Paw, gespielt vom Native American Rudy Youngblood. Der Stamm wird durch die Krieger der Maya gefangen genommen. Die M&#228;nner sollen den Mayag&#246;ttern geopfert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mel Gibson legt bei seinen Filmen einen starken Wert auf Detailltreue und verleiht seinen Filmen wie Die Passion Christi Authentizit&#228;t. Bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QE248E?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002QE248E">Apocalypto</a> erz&#228;hlt er die Geschichte eines Stammes um deren Mitglied Jaguar Paw, gespielt vom Native American Rudy Youngblood. Der Stamm wird durch die Krieger der Maya gefangen genommen. <span id="more-645"></span>Die M&#228;nner sollen den Mayag&#246;ttern geopfert werden, w&#228;hrend die Frauen und Kinder als Sklaven arbeiten m&#252;ssen. Der Film besticht mit dem zugegebenerma&#223;en kleinen Handlungsstrang durch Kraft und Bildintensit&#228;t. Bestimmte Szenen werden in Zeitlupe gezeigt, um die Spannung zu erhalten.</p>
<p>Durch den Film wird die Brutalit&#228;t der Mayakrieger gezeigt wie auch die Menschenopfer, die es ja tats&#228;chlich gab. Aber ich glaube das es nicht in erster Linie die Intension des Films ist, vorrangig Brutalit&#228;t zu zeigen, sondern eher die Kraft, die St&#228;rke und die Geschicklichkeit der Protagonisten darzustellen. Es gibt gen&#252;gend Filme, die nur aus Schlachten bestehen, wo die darstellenden Personen eher Schw&#228;che ausstrahlen als Kraft und Hoffnung. Einzigartig ist, dass ausschlie&#223;lich einheimische Darsteller mitspielten und der Hauptdarsteller zwar keine Mayanachfahre ist, aber aus dem Stamm der Comanche und Yaqui kommt. Bis dato kenne ich keinen Film, in dem es ausschlie&#223;lich nur um indigene Bev&#246;lkerungsgruppen ging. Der Film ist nicht primitiv sondern urspr&#252;nglich, wie Mel Gibson sagt.</p>
<p>Hut ab Mel Gibson! <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QE248E?ie=UTF8&amp;tag=chaosreisen-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002QE248E">Apocalypto</a></p>
]]></content:encoded>
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